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Windel-, Wuff- und fahrtwindgeimpfte Bikerin
natürlich bin ich nicht allwissend!

ich wollte mit meinen postings nur zum ausdruck bringen, daß meine überzeugung vom impfen nicht auf dingen beruht, die ich gelesen oder gehört habe, sondern darauf, daß ich mich mit den produkten an sich und all den dazugehörigen daten intensiv beruflich beschäftigen muß.
und daher meine überzeugung.
mich haben also die produkte an sich überzeugt, nicht dinge über die produkte, die ich irgendwo nachgelesen habe.
Registrierungsdatum: 8. Mai 2006
Hochzeitstag: 6. September 2006
Hochzeitspaar: Maemi und Akane Marubeni
Geschlecht: Weiblich
Wohnort: BW
Kinder: Hitomi 12/2007 und Takanobu Akimoto ET 5/2010
Zitat
Original von paso
und @ martin hirte:
der ist ein militanter, erklärter impfgegner.
Ja Paso das weiß ich
aber mich würde interessieren wie die Impfbefürworter seine Argumente widerlegen, vielleicht kannst Du ja doch noch was dazu sagen? Windel-, Wuff- und fahrtwindgeimpfte Bikerin
ach ja, und @ black pearl:
geimpfte sind KEINE überträger. das ist ja das gute am impfen und der sinn der sache hinsichtlich "kollektivschutz" oder "herdenimmunität"
deshalb ist es ja auch so wichtig, daß eltern von neugeborenen gegen influenza und keuchhusten geschützt sind, weil diese beiden krankheiten für die ganz kleinen babies brandgefährlich sind.
da man so kleine noch nicht durch eine impfung schützen kann, ist es wichtig, daß die betreuungspersonen geimpft sind. das nennt man "nestschutz".
Zitat
Seltene, mit zunehmendem Lebensalter des Patienten häufiger werdende Komplikationen sind anhaltende Gelenkschmerzen (Arthritis), eine Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine Enzephalitis. Darüber hinaus kann es auch zu einer Bronchitis, einer Mittelohrentzündung oder Herzproblemen (Myo- und Perikarditis) kommen. [1
Übrigens die Aussage "für ungewollt Schwangere tut's mir halt leid" finde ich echt krass.
Ich lese hier wie paso argumentiert und ihre Arbeit erklärt. Ich denke mir (und hoffe und glaube), dass in der StIKo in D ähnlich engagierte Leute sitzen, die nicht zum Spass irgendwelche Sachen empfehlen und die eine fundierte Ausbildung in dem Gebiet haben. Ich finde es gut, dass man sich informiert und auch über Risiken auklären lässt. Aber ich denke auch, dass ich nicht in allem Fachfrau sein kann und dann eben auch Empfehlungen von solchen Fachleuten vertrauen muss.
@ Paso,
weisst Du was über eine erhöhte Rate von Fällen von Mittel-Ohr-Entzündungen nach Pneumokkoken-Impfung? Mein Mann hat sowas über Fälle in den USA gelesen.
Grüße
Janka
Registrierungsdatum: 17. September 2007
Hochzeitspaar: mein Mann & ich
Geschlecht: Weiblich
Kinder: Linus, Mai 2007 + Gretchen, Oktober 2009
Zitat
die nicht zum Spass irgendwelche Sachen empfehlen und die eine fundierte Ausbildung in dem Gebiet haben.
Aus Spass sicher nicht. Aber der ein oder andere Euro wird sich damit sicher auch verdienen lassen.
Ich werde mir jedenfalls genau überlegen, gegen was ich mein Kind impfen lasse. Und damit verabschiede ich mich aus diesem Thread.
Registrierungsdatum: 26. März 2003
Hochzeitstag: 23. August 2003
Geschlecht: Weiblich
Zitat
Original von schnuffelmaus
Übrigens die Aussage "für ungewollt Schwangere tut's mir halt leid" finde ich echt krass.
Du hast das von mir geschriebene jetzt aber anders wieder gegeben. Bitte verdreh nicht meine Aussagen sondern zitier sie bitte richtig. So passieren Missverständnisse.
Ich habe nicht geschrieben, dass es mir HALT leid tut für die ungewollt schwangeren. Es tut mir wirklich leid, wenn jemand ungewollt schwanger wird und sich deshalb nicht vorher um ausreichenden Immunschutz kümmern kann.
Und trotz allem bin ich immer noch der Meinung, dass man sich als Frau einfach frühzeitig darum kümmern kann und sollte.
Das eine geimpfte Person kein Krankheitsüberträger mehr ist nehme ich jetzt mal so hin, auch wenn ich es nicht glaube. Von Keuchhusten weiß man, dass geimpfte trotzdem noch erkranken und Überträger sind.
Und nur mal als Beispiel: Ich bin wie gesagt nie gegen Keuchhusten geimpft worden, wurde aber auch nicht vor oder in der Schwangerschaft darüber aufgeklärt. Und gewusst, dass ich nicht geimpft bin habe ich auch nicht.
@Paso: Ich verstehe ja, dass Du den Produkten vertraust, aber nichts desto Trotz wirst Du wohl auch nicht alle Fälle von Impfschaden kennen. Einfach weil sie nicht unbedingt gemeldet werden.
Ich glaube nicht, dass Impfschäden so oft vorkommen, wie Impfgegner das gerne mal sagen und ich glaube auch nicht, dass ein Kind von einer Impfung Autist wird, aber trotzdem macht man sich einfach Gedanken und glaubt nicht blind, was "irgendwelche" Studien sagen.
Aber scheinbar wird man dann gleich als sozial unverträglich betrachtet und abgestempelt. Nur weil man etwas kritisch gegenüber steht ist man doch nicht schlechter als andere?!
Ich möchte Pro und Contra abwägen und mir mein eigenes Bild machen um dann entscheiden zu können, was ich tue. Und sachliche Argumente, die ich auch nachvollziehen kann helfen mir bei der Überlegung. Aber teilweise sind die Argumente irgendwie haltlos...
Wirklich toll. In einem Forum ist man schlecht, weil man impfen möchte, im anderen weil man es nicht möchte... Ich akzeptiere doch auch, wenn jemand sein Kind gegen alles impfen lassen möchte, warum kann man nicht akzeptieren, wenn jemand das nicht möchte? Ich erinnere an Silvias Post: Man darf das keinem vorwerfen, was er tut. Nur wenn er sich nicht informiert.
Zitat
Original von schnuffelmaus
Und übrigens unsere Freundin wiki schreibt bei Röteln zu Komplikationen:
Zitat
Seltene, mit zunehmendem Lebensalter des Patienten häufiger werdende Komplikationen sind anhaltende Gelenkschmerzen (Arthritis), eine Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine Enzephalitis. Darüber hinaus kann es auch zu einer Bronchitis, einer Mittelohrentzündung oder Herzproblemen (Myo- und Perikarditis) kommen. [1
Grüße
Janka
Also die meisten (!) der Komplikationen find ich jetzt nicht so schlimm wenn ich ehrlich bin. Die meisten (!) ungeimpften Kinder bekommen sie dann ja eben im Kindesalter , also fällt der 1. Punkt weg. Und eine Bronchitis und MoE, also sorry aber das sind nun wirklich keine dramatischen Krankheiten, wegen denen ich impfen würde.
Zitat
Das eine geimpfte Person kein Krankheitsüberträger mehr ist nehme ich jetzt mal so hin, auch wenn ich es nicht glaube. Von Keuchhusten weiß man, dass geimpfte trotzdem noch erkranken und Überträger sind.
Habe mal mein Lehrbuch befragt und bei Mumps und Röteln ist es tatsächlich so, dass eine geimpfte Person andere nicht mehr anstecken kann

Bei Röteln
Die Impfung vermindert die Zahl der Erkrankungen auf zweifache Weise: Einerseits ist der Geimpfte selbst geschützt, andererseits steckt ein Geimpfter andere nicht mit dem Rubivirus an.
Bei Mumps
Die Impfung ist insofern von großer Bedeutung, als es gegen Mumps keine ursächliche Behandlung gibt. Geschützt wird nicht nur das geimpfte Kind selbst, auch eine Ansteckung ungeimpfter Mitmenschen wird verhindert.
Registrierungsdatum: 9. Juli 2003
Hochzeitspaar: 24.04.2004
Geschlecht: Weiblich
Kinder: Lukas *06.07.06 VET: 23.03.10
Zitat
mpfen hat ja nicht nur Vorteile. Es ist in erster Linie ein Eingriff in den Körper und geht oft mit leichten Nebenwirkungen (Fieber, Unruhe etc.) einher.
Solche Nebenwirkungen wie oben beschrieben nehme ich gerne in Kauf, wenn mein Kind dafür vor gefährlichen Krankheiten geschützt ist.
lg
nadine
@Paso: Ich habe neulich gelesen, dass es auch Sinn macht, männliche Jugendliche gegen Gebärmutterhalskrebs zu impfen, da sie der Überträger des Erregers sind. Stimmt das?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dine22« (7. November 2007, 18:55)








